Corona-Impfung

 Im April starten die Impfungen in unserer Praxis

Ab 8. April starten nun die Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen, woran wir uns selbstverständlich beteiligen werden.
Hierzu werden zunächst
pro Praxis eine niedrige zweistellige Anzahl an Impfdosen (zunächst Pfizer/BioNtech) pro Woche zur Verfügung stehen.

 

Die Reihenfolge der Impfungen in der Praxis richtet sich nach der – in der Impfverordnung festgelegten – Priorisierung

Wir würden gerne jeden Patienten unserer Praxis schnell und unbürokratisch gegen Corona impfen. Leider werden wir momentan noch gezwungen, uns an der Mangelverwaltung zu beteiligen.
Die Impf-Reihenfolge ist durch die Priorisierung in der Corona-Impfverordnung gesetzlich vorgeschrieben und ist von uns zwingend einzuhalten (siehe unten).

Von uns geimpft werden sollen zunächst die besonders vulnerablen Patienten, vor allem diejenigen, die an ihre häusliche Umgebung gebunden sind und kein Impfzentrum aufsuchen können.

 

Wir starten mit Menschen aus der ersten und zweiten Priorisierungsgruppe

Unsere Praxen starten damit, Menschen in der höchsten Priorisierungsgruppe nach §2 Corona-Impf-VO unter unseren Patienten zu impfen. Hauptsächlich alle über 80-jährigen. Diese können von uns auch im Rahmen von Hausbesuchen geimpft werden, wenn sie nicht in die Praxis kommen können. Das ist nur möglich bei bettlägerigen oder immobilen Patienten.

Je nach Kapazität und Auslastung fangen wir auch an,  Menschen mit zweithöchster Priorität nach §3 Corona-ImpfVO (hauptsächlich über 70-jährige) zu impfen. Bitte bedenken Sie, daß wir anfänglich nur wenige Impfdosen pro Woche bekommen, so daß hier mit Wartezeiten zu rechnen ist.

Erst, wenn dies beiden Gruppen unseres Patientenstamms geimpft wurden, können wir mit Menschen der dritthöchsten Priorisierungsgruppe nach §4 Corona-Impf-VO anfangen. Wann dies der Fall sein wird, können wir noch nicht vorhersagen.

Wir impfen in der Praxis vorrangig unsere Stammpatienten/ Bestandspatienten. Falls Sie bisher noch nicht bei uns in Behandlung waren, machen Sie bitte zunächst einen Sprechstundentermin und bringen Sie alle Unterlagen mit, aus denen Ihre medizinische Vorgeschichte hervorgeht.

 

Patienten der höchsten und zweithöchsten Priorisierungsgruppe können momentan einen Impftermin bei uns vereinbaren

Für die Terminbuchungen für Corona Impfungen bei uns nutzen wir unser Online-Termin-Buchungssystem Doctolib.
Bereits erstgeimpfte Patienten bekommen bei uns keinen Termin zur Zweitimpfung, da Sie ja bereits einen Termin hierfür in einem Impfzentrum haben.

 

Was mache ich, solange ich noch kein Impfangebot der Praxis bekommen kann?

Es ist ausdrücklich geplant, dass der Schwerpunkt der Impfungen weiter auf den zentralen und kommunalen Impfzentren liegen wird. Diese sollen zunächst bis zur maximalen Kapazität ausgelastet werden. Erst wenn dann noch weiterer Impfstoff übrig ist, wird dieser den Praxen zur Verfügung gestellt.
Falls Sie der dritten oder keiner Priorisierungsgruppe angehören, bitten wir Sie um Geduld.

-Wir können keinerlei Zusagen machen, wann und mit welchem Impfstoff wir Personen der dritten oder ohne Priorität impfen können.

-Impfungen sind bei uns nicht vorreservierbar.
Da wir keinen Einfluss darauf haben, wann wir wieviel von welchem Impfstoff bekommen werden, ist es uns nicht möglich zu planen.

Es gilt weiterhin:
-Wir empfehlen jeder berechtigten Person, sich in zentralen und kommunalen Impfzentren um Impftermine zu bemühen (siehe unten).
Hier finden Sie die Übersicht der aktuell in den Impfzentren Impfberechtigten. Geimpft wird hauptsächlich weiter in den Impfzentren. Wer schnellstmöglich geimpft werden möchte, muss sich dorthin orientieren.

 

Risiko Impfstoff-Verfügbarkeit

Wir bestellen immer die für alle Impftermine notwendigen und für unsere Praxen maximal zur Verfügung gestellten Impfdosen, um möglichst viele Impfungen durchführen zu können.

Es kann aber jederzeit vorkommen, dass wir aufgrund von Lieferschwierigkeiten oder ausbleibenden Lieferungen oder anderen auftretenden Problemen mit den Impfstoffen (siehe vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit Astra Zeneca) Impftermine kurzfristig absagen müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Ablauf der Corona-Impfungen bei uns in der Praxis – was Sie brauchen:


1. Sie (und auch eventuelle Begleitpersonen) müssen infektfrei sein

Es gelten die normalen Infektionsschutzmaßnahmen unserer Praxis.

Nur Personen OHNE akuten Infekt (Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, etc.) dürfen die Praxis betreten und können geimpft werden.
Falls Sie einen Impftermin haben, und davor Infektzeichen entwickeln, rufen Sie uns bitte zunächst an!

2. Einen Impftermin
Bei der Terminvergabe teilen wir Ihnen mit, welchen Impfstoff wir Ihnen anbieten können.
Ohne Impftermin keine Impfung!

3. Ihren Ausweis bzw. andere Nachweise über Ihre Impfpriorität
Bitte bringen Sie ein Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis mit), damit wir Ihr Alter überprüfen können. Falls Sie nicht aufgrund Ihres Alters impfberechtigt sind, bringen Sie bitte zusätzlich alle notwendigen Bescheinigungen mit, aus denen Ihre Impfpriorität hervorgeht (z.B. Bescheinigungen des Arbeitgebers, etc.). Über bei uns bereits vorliegende Diagnosen brauchen Sie natürlich keine Bescheinigung.
Hier finden Sie die offiziellen Formulare für verschiedene Berechtigungsgruppen.

4. Die Impfunterlagen: Aufklärungsbogen und Einwilligungsformular
Bitte gehen Sie auf unsere Homepage unter
https://praxis-weststadt.de/downloads und laden Sie die Impfunterlagen herunter. (Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, bitten Sie Angehörige oder andere, dies für Sie zu tun.)

Falls Sie einen Impftermin für einen mRNA Impfstoff (Pfizer/BioNtech und Moderna) haben, brauchen Sie:
1. Aufklärungsbogen Corona mRNA Impftoff
2. Einwilligung Corona mRNA Impftoff

Falls Sie einen Impftermin für einen Vektorimpfstoff (Astra Zeneca und Johnson & Johnson) haben, brauchen Sie:
1. Aufklärungsbogen Corona Vektorimpfstoff
2. Einwilligung Corona Vektorimpfstoff

Bitte bringen Sie diese Impfunterlagen so weit wie möglich ausgefüllt und unterschrieben zu Ihrem Impftermin mit.

Bei nicht geschäftsfähigen Patienten benötigen wir zwingend die Unterschrift des gesetzlichen Betreuers oder Bevollmächtigten. Falls diese bei uns in der Praxis noch nicht vorliegt, benötigen wir auch eine aktuelle Kopie der Vollmacht bzw. des Betreuerausweis/ Die Beurkundung der gesetzlichen Betreuung.

Wenn Sie auf ein ärztliches Aufklärungsgespräch verzichten (und dies im Einwilligungsformular ankreuzen), können Sie direkt an Ihrem Impftermin geimpft werden.

Falls Sie ein persönliches ärztliches Aufklärungsgespräch wünschen, wird dies vor der Impfung durchgeführt. (Bei nicht geschäftsfähigen Patienten wird dieses Gespräch mit dem Bevollmächtigten bzw. Betreuer geführt -Vereinbaren Sie hierzu zuvor einen separaten Termin).

Bei nicht vollständigen oder nicht unterschriebenen Unterlagen erfolgt keine Impfung durch uns.  Ebenso erfolgt keine Impfung ohne ärztliches Aufklärungsgespräch, es sei denn Sie haben rechtswirksam darauf verzichtet (durch Ankreuzen im Einwilligungsformular).
Falls eine Impfung aufgrund fehlender Formalitäten nicht stattfinden kann, übernehmen wir keinerlei Gewähr, wann der nächste Impftermin zur Verfügung stehen wird.

5. Ihren Imfpass
Bringen Sie unbedingt Ihren Impfpass mit – keine Impfung ohne Impfpass!
(Falls Sie keinen haben sollten, können wir Ihnen einen neuen ausstellen). Wir werden keine neuen Impfpässe anstelle von zuhause vergessenen Impfpässen erstellen!

6. Den Termin für Ihre zweite Impfung
Bei Ihrem Erstimpfungstermin vereinbaren wir sofort mit Ihnen den Termin für die zweite Impfung:

Astra Zeneca: Zweite Impfung nach 12 Wochen

Pfizer/BioNtech: Zweite Impfung nach 6 Wochen
Johnson & Johnson: Nur 1x erforderlich

Da wir stets die notwendige Terminierung der Folgeimpfungen machen müssen, sind wir zeitlich sehr unflexibel. Wir bitten Sie dringend, den Termin für die Erst- und Folgeimpfung einzuhalten.

Bei Terminabsagen übernehmen wir keinerlei Gewähr, wann der nächste Impftermin zur Verfügung stehen wird. Persönliche Wünsche können nicht berücksichtigt werden. Wenn Sie geimpft werden möchten, machen Sie die Termine bitte möglich.

 

 

Impfungen in zentralen und kommunalen Impfzentren

-Impftermine hier können Sie vereinbaren unter der Telefonnummer 116 117 oder unter www.impfterminservice.de
Seit neustem ist hier auch eine Vorreservierung möglich, falls gerade kein Impftermin verfügbar sein sollte. Sie werden dann benachrichtigt, sobald ein Impftermin für Sie frei ist.

-Bitte beachten Sie die Impfpriorisierung nach der CoronaImpfverordnung – siehe weiter unten auf dieser Seite.

-Momentan werden die Menschen in der ersten/ höchsten Priorisierungsgruppe geimpft und die Impfungen der zweiten Priorisierungsgruppe starten.

-Falls Sie ein ärztliches Attest über Vorerkankungen für Ihre Einordnung in die Impfpriorisierung brauchen, finden Sie alle Informationen ebenfalls weiter unten auf dieser Seite.

-Wir vermitteln keine Impftermine in zentralen und kommunalen Impfzentren, bitte sehen Sie von Anfragen bei uns ab.

-Die Impfaufklärung für die Impfung in den zentralen und kommunalen Impfzentren wird vor Ort, in dem jeweiligen Impfzentrum durchgeführt. Wir führen keine Impfaufklärungen für die Impfungen in den zentralen und kommunalen Impfzentren durch.

-Wichtig: Wir machen Eintragungen in Impfpässe nur für Impfungen, die wir selbst durchgeführt haben. Wir machen keinerlei Einträge in Impfpässe und stellen keinerlei Bescheinigungen über Corona-Impfungen aus, die wir nicht selbst durchgeführt haben. Bitte achten Sie darauf, wenn Sie sich in Impfzentren oder andernorts impfen lassen, eine entsprechende Bescheinigung und Eintragung in Ihren Impfpass vornehmen zu lassen. Nachträgliche Eintragungen durch uns in Ihren Impfpass sind nicht möglich (wenn Sie diesen z.B. bei der Impfung nicht dabei hatten)! Auch bei Verlust Ihrer Impfbescheinigung oder Ihres Impfpasses können wir keine wie auch immer gearteten Bescheinigungen über eine Coronaimpfung ausstellen, die nicht von uns selbst durchgeführt wurde.

 

Informationen zur Corona Impfung

-Verschiedene Impfstoffe gegen den Corona-Virus werden nun nach und nach zugelassen.

-Alle bisher gesammelten Erkenntnisse zu den zugelassenen Impfstoffen geben berechtigten Anlass zur Hoffnung, daß diese mit hoher Wirksamkeit vor schweren Verläufen einer Coronavirus-Infektion schützen.

-Es gibt keine Impfpflicht, die Impfung ist und bleibt eine höchstpersönliche Entscheidung. Hierzu muss jeder das persönliche Erkankungsrisiko mit den evtl. Impf-Risiken abwägen. Dabei gilt (vielleicht noch mehr als bei allen anderen Impfungen) zu beachten, daß man mit der Impfung nicht nur sich selbst als Individuum, sondern auch sein Umfeld und schlussendlich die gesamte Gesellschaft schützt. Es ist fraglich ob bzw. wie schnell die Corona-Pandemie ohne eine hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung beendet werden kann.

-Die Impfungen werden nach einer bestimmten Reihenfolge (s.u.) zunächst in zentralen Impfzentren starten. Im Laufe des Jahres 2021 werden mehr und mehr Impfungen verfügbar sein.

QCovid risk calculator – Tool zur Berechnung Ihres persönlichen statistischen Risikos, einen schweren Verlauf von Covid-19 zu erleiden (englisch):
https://qcovid.org/calculation

Weitere Informationen über die Corona-Impfung finden Sie in den folgenden Quellen:

Informationsseite des Bundesministeriums für Gesundheit:
https://www.zusammengegencorona.de/impfen/

Was bislang rund um die medizinischen Aspekte der COVID-19-Impfung bekannt ist, hat das Robert-Koch-Institut in einem FAQ-Katalog zusammengetragen:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Über den aktuellen Stand der Zulassungsanträge der COVID-19-Impfstoffe informiert das Paul-Ehrlich-Institut: PEI: FAQ Zulassung Corona-Impfstoff:
https://www.pei.de/DE/service/faq/faq-coronavirus-inhalt.html

Informationen der Landesregierung Baden-Württemberg zur Corona-Impfung:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-bereitet-sich-vor/

Informationen der Landesregierung Baden-Württemberg über die Kreisimpfzentren (KIZ):
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/standorte-fuer-kreisimpfzentren-stehen-fest-1/

 

Die Reihenfolge, in der die Menschen gegen COVID-19 geimpft werden, ist in der Corona-Impfverordnung gesetzlich festgelegt

Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfunggegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung–CoronaImpfV):
Corona-Impf-Verordnung in der neuen Fassung vom 31.03.2021

-Diese sieht folgendes vor: Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung anfänglich nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

-Es gibt drei Priorisierungsgruppen: Höchste, hohe und erhöhte Priorität.

Als erstes werden folgende Personengruppen geimpft (Höchste Priorität nach §2 CoronaImpfV):
(1) Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
1. Person
en, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
2. Person
en, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
3. Persone
n, die im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeitenausüben,
4. Person
en, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen oder in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
5. Person
en, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten.
(2) Perso
nen nach Absatz 1 Nummer 1 können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden.

Als zweites werden folgende Personengruppen geimpft (Hohe Priorität nach §3 CoronaImpfV):
(1) Folgende Personen haben mit hoher Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
2. folgend
e Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
a) Person
en mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
b) Person
en nach Organtransplantation,
c) Persone
n mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkran-kung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
g) Person
en mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
h) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
j) Person
en mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
k) Person
en, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen
a) von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
b) von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
4. Person
en, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
5. Person
en, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondereÄrzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasma-spendedienste und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2 Körper-material entnehmen,
6. Polizei
– und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbeson-dere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
7. Person
en, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche ArchäologischeInstitut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
8. Person
en, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungs-zusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internatio-nalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
9. Person
en, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
10. Perso
nen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
11. Perso
nen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
12. Perso
nen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.
(2) Für P
ersonen nach Absatz 1 Nummer 1 gilt § 2 Absatz 2 entsprechend.

Als drittes werden folgende Personengruppen geimpft (Erhöhte Priorität nach §4 CoronaImpfV)
(1) Folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
1. Person
en, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
2. folgende Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
a) Person
en mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
b) Persone
n mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
c) Person
en mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oderarterieller Hypertonie, d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
e) Personen mit Asthma bronchiale,
f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
g) Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
h) Person
en mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 besteht,
3. bis zu
zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
4. Person
en,
a) die Mi
tglieder von Verfassungsorganen sind,
b) die in
besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Tech-nischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind,
c) die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind,oder d)die als Wahlhelfer tig sind,
5. Persone
n, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport– und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
6. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Corona-virus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,
7. Person
en, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind, 8. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1Nummer 9 erfasst sind, tätig sind,
9. sonsti
ge Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits– oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
(2) Für Personen nach Absatz 1 Nummer 1 gilt § 2 Absatz 2 entsprechend.

 Danach werden alle anderen Personen geimpft.

Achtung: in Baden-Württemberg gibt es teilweise Abweichungen von der bundesweit gültigen Corora-Impf-VO:

Hier die Liste der impfberechtigten Personen in Baden-Würrtemberg – hier finden Sie auch offizielle Formulare für verschiedene Berechtigungsgruppen.

 

Ärztliches Attest über bestehende Vorerkrankungen für die Corona-Impfung

-Wir stellen wir unseren Patientinnen und Patienten auf Wunsch gerne ein ärztliches Zeugnis aus, über bei Ihnen vorhandene Diagnosen zur Einteilung in die Priorisierungsgruppen zur Impfung gegen COVID-19 gemäß der Corona-Impfverordnung (CoronaImpfV).

-Personen ab 80 Jahren brauchen generell KEIN Attest, da sie bereits höchste Priorität nach § 2 CoronaImpfV haben.

Folgende Erkrankungen begründen eine hohe Priorität nach § 3 CoronaImpfV:
a) Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
b) Personen nach Organtransplantation,
c) Persone
n mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
g) Person
en mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
h) Person
en mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
j) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
k) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
(Personen ab 70 Jahren brauchen kein Attest hierüber, da sie bereits hohe Priorität nach § 3 CoronaImpfV haben!)                   


Folgende Erkrankungen begründen eine erhöhte Priorität nach § 4 CoronaImpfV:

a) Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
b) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankun-gen,
c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder ar-terieller Hypertonie,
d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkran-kung,
e) Person
en mit Asthma bronchiale,
f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
g) Person
en mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
h) Person
en mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 besteht,
(Personen ab 60 Jahren brauchen kein Attest hierüber, da sie bereits erhöhte Priorität nach § 4 CoronaImpfV haben!)  


Bitte beachten Sie:

-Nur wenn Sie eine der oben angegebenen Diagnosen haben, können wir Ihnen ein Attest ausstellen.

-Sie brauchen dafür nicht in die Praxis zu kommen. Teilen Sie uns einfach mit, daß Sie solch ein Zeugnis benötigen, und ob wir es zusenden sollen oder ob Sie es abholen möchten.

-Wenn Sie bereits Patient unserer Gemeinschaftspraxis sind, werden bei uns bekannte und dokumentierten Diagnosen automatisch auf das Zeugnis übernommen (EINE Diagnose reicht, um der Priorisierungsgruppe zugeordnet zu werden).

-Für Diagnosen, die in der Gemeinschaftspraxis nicht vorliegen, müssen Sie bitte Briefe/ Befunde/ Berichte vorlegen, aus denen die Diagnosen hervorgehen. Wenn Sie Neupatient sind, und bisher nicht bei uns waren, gilt dasselbe.

-Diagnosen, die bei uns nicht bekannt sind oder über die kein Nachweis vorliegt, werden nicht bescheinigt.

-Dieses ärztliche Zeugnis bzw. Attest durch die Gemeinschaftspraxis ist explizit keine Empfehlung für oder gegen eine Impfung gegen COVID-19, und stellt auch keine Impf-Aufklärung darüber dar.

-Der Besitz eines ärztlichen Attests für die Impfpriorisierung garantiert Ihnen nicht automatisch einen Impftermin. Sie müssen Termine bei den zentralen und kommunalen Impfzentren vereinbaren. Diese richten sich streng nach der in der Corona-Impfverordnung festgelegten Reihenfolge!

-Andere Atteste in Bezug auf die Corona-Impfung stellen wir nicht aus. (z.B. Atteste über den von Ihnen ausgeübten Beruf – bitte wenden Sie sich dafür an Ihren Arbeitgeber. Auch Schwangerschaften werden von uns nicht bescheinigt – wenden Sie sich bitte an Ihren Frauenarzt).

 Hier finden Sie weitere Formulare für die Impfpriorisierung (z.B. für pflegende Angehörige, etc.)